Anlässe durch das Kirchenjahr 202


Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...


                Möge es immer
                              eine Tür geben
                              die sich dir öffnet
                              und dich einlädt
                              in das Licht
                              von Vertrautheit
                              und Wärme
                              von Freundschaft
                              und Liebe, eine Tür
                              die dich eintreten lässt
                              in die Räume der Zuversicht
                              auch in dir selbst
                              (E.Spilling Näker)
 

Es kommt der Herr der Herrlichkeit….                  

Regelmässig im Advent singen wir das Lied «Macht hoch die Tür - die Tor macht weit. Die Adventszeit ist eine Zeit der Türen und Tore. Türen werden geöffnet, damit Menschen hinein können in die warme Stube; einen Raum, in dem sie Geborgenheit und Wärme spüren dürfen.
Türen haben auch etwas Geheimnisvolles. Was wird uns hinter der Tür erwarten? Welches Geheimnis wird hinter der Tür gelüftet? Welchen Menschen begegne ich hinter der Tür?
In all diesen Situationen waren damals die Hirten, die drei Könige, die Menschen von Bethlehem. Sie sahen hinter einer Tür ein Licht, gingen hin. Die Tür war offen und der Mensch gewordene Sohn Gottes empfing hinter der Tür alle Menschen mit offenen Armen und spendete ihnen Licht und Wärme.
Als Pfarreiangehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pfarrei und Kirche haben Sie im vergangenen Jahr ganz vielen Menschen Türen geöffnet. Begegnungen, Licht und Wärme, Geborgenheit, Freude und Trauer haben Sie hinter diesen Türen erfahren und verschenkt. Es waren so kleine alltägliche Weihnachtserfahrungen während des Jahres. Für all die Menschen, denen Sie die Tür geöffnet haben, die Sie mit offenen Armen durch die Tür empfangen haben, ihnen Licht und Wärme, Trost und Hoffnung schenkten, bedanken wir uns bei Ihnen ganz herzlich. Wir wünschen Ihnen im neuen Jahr möglichst viele Begegnungen durch offene Türen und Tore und viele Erfahrungen, dass Sie mit offenen Armen empfangen werden, wenn Sie vor der Tür stehen und drinnen das Licht sehen.
 
Stefan Heim, Seelsorger                                           Kath. Kirchenpflege Dottikon
Pfarramt Dottikon


Abschied von Stefan Heim


Abschied von Stefan Heim als Pfarreiseelsorger

Am 3. Adventssonntag 13. Dezember 2020 durfte Stefan Heim zu seinem Abschiedsgottesdienst eine volle Kirche in Dottikon begrüssen; alle vom BAG zugelassenen Plätze waren restlos vergeben! Leider durfte der Kirchenchor diese Feier nicht mitgestalten, was Stefan sehr bedauert hat. Musikalisch haben Walburga Schmid und Thomas Räber aber den Gottesdienst prächtig untermalt. Sehr erfreulich war, dass Stefan zusammen mit Hans-Peter, seinem designierten Nachfolger als Pfarreiseelsorger in Dottikon, diesen Festgottesdienst miteinander zelebrieren konnte. In einer kurzen Zeremonie wurde Stefan am Schluss von den Mitarbeiterinnen, der Kirchenpflege und einer Vertretung aus dem Pastoralraum gemeinsam in die verdiente Pensionierung verabschiedet. Er wird aber noch die Gottesdienste mit dem Krippenspiel am 24. und am 25. Dezember mit uns feiern. Nachher  heisst es aber dann endgültig Abschied nehmen! Als Stefan im Sommer 2015 in den (zukünftigen) Pastoralraum und nach Dottikon kam wussten wir zwar, dass seine Pensionierung absehbar war. Inzwischen hat er aber den offiziellen Termin für die Pensionierung bereits um fast 3 Jahre überschritten. Rückblickend sind wir Stefan sehr dankbar, dass er diesen Verlängerungen zugestimmt hat. Er hat die Pfarrei Dottikon in der etwas «struben Übergangsphase»  von der unabhängigen, eigenständigen Pfarrei in den neuen, gemeinsamen Pastoralraum begleitet. Dabei waren seine durchdachten und begründeten Ratschläge und seine grosse, vielfältige Erfahrung aus mehr als 40 Jahren im kirchlichen Dienst für uns von grosser Bedeutung. Auch im Umfeld des neuen Pastoralraums lag  es Stefan sehr am Herzen, dass die Pfarrei Dottikon ihre lokalen Traditionen und Gebräuche möglichst erhalten konnte; dafür hat er auch hitzige Debatten im Pastoralraumteam nicht gescheut! Die gute Zusammenarbeit im Stefan über die vergangenen 5 Jahre war geprägt durch Toleranz, Kritikfähigkeit, Zuverlässigkeit, klarbegründete Stellungnahmen, Volksnähe, moderate Obrigkeitsgläubigkeit und einem gelebten «Wir-Gefühl». Wir haben als Pfarrei von seinem Engagement profitiert und dafür gehört ihm der grosse Dank der ganzen Kirchgemeinde.  Wir wünschen Dir, Stefan für die neue Lebensphase Glück, Gesundheit, Elan, Zeit für Dich und die Familie…..und dass Du Dich gerne an Deine Zeit hier in Dottikon erinnerst!  Mitarbeiter/innen, Kirchenpflege, Kirchgemeinde Dottikon.

Eine Million Sterne

Ein Licht anzünden, ein starkes Zeichen setzen. Am 12. Dezember 2020 war es soweit: «Eine Million Sterne» leuchtete wieder für Solidarität mit Armutsbetroffenen in der Schweiz. Ein starkes Zeichen zu setzen, war noch nie so wichtig! Pünktlich mit dem Eindunkeln stand am Samstag Abend die JuBla Dottikon bereit und organisierte diese wichtige Aktion. Es war ein gelungener Anlass. Zahlreiche Besucher zündeten eine Kerze mit ihrem ganz persönlichen Wunsch an. Der Erlös kommt vollumfänglich der Stiftung «denk an mich» zu Gute. So danken wir allen für’s Mitmachen und Dabeisein, ganz besonders der JuBla Dottikon für das Organisieren dieser wichtigen Aktion 


Herzlichen Glückwunsch!

 
In diesem Jahr haben einige Ministranten/innen, Leiter/innen aus unserem Pastoralraum den Kommunionhelfer-Kurs bei uns mit Erfolg abgeschlossen.
Wir freuen uns sehr darüber, dass sich so viele von Euch dafür bereit erklärt haben, diesen schönen Dienst zu verrichten:
 
Es sind dies aus:

Waltenschwil:
-      David Mühlebach
-      Angélique La Piana
-      Sarah Donat

Dottikon:
-      Jana Kramer
-      Alessio Vedovato


Niederwil:
-      Nico Siegfried
-      Marc Siegfried

Wir gratulieren Euch ganz herzlich und wünschen Euch viel Freude beim Kommunion-Austeilen in Euren Pfarreien.
Ihr haltet unsere Pfarreien mit am leben und lebendig – auch Ihr verkündet damit die frohe Botschaft.
Dafür danken wir Euch. Gott segne Euch.

P. Solomon Obasi, Pastoralraum-Pfarrer
Ursula Kloth, Seelsorgerin, (Ressort: Ministranten Pastoralraum) Herzlichen Glückwunsch!

 



Firmung 25. Oktober 2020

Firmand*innen zeigten Flagge!

 
Am vergangenen Sonntag empfingen 18 Firmand*innen von Dottikon und Hägglingen das Sakrament der Firmung in der Kirche Dottikon.
Der ganze Firmweg war sehr von der Coronasituation betroffen. Pfarreiseelsorgerin Ursula Kloth und ihr Firmteam standen vor einigen Herausforderungen während dieser Zeit, und der eine oder andere Anlass musste abgesagt oder anders organisiert werden. Umso mehr freute man sich, dass die Firmung letztlich stattfinden konnte – wenn auch unter verschärften Sicherheitsmassnahmen.
Wenn man sich in der mit prächtig-roten Blumen geschmückten Kirche umsah, konnte man das Thema der diesjährigen Firmung leicht erraten: «Flagge zeigen!»
Die Jugendlichen hatten alle ihre persönliche Flagge gestaltet und darauf festgehalten, wofür sie Flagge zeigen wollen. Zu lesen waren da beispielsweise Begriffe wie: «Glaube!», «Schöpfung!», «Tierschutz!», «Gerechtigkeit!» oder «Jesus!» um nur einige zu nennen. Mit diesen Flaggen zogen sie in die Kirche ein und erläuterten in einem Sprechspiel, wofür sie stehen und wo sie sich einsetzen wollen.  Flagge zu zeigen, ist nicht immer einfach und erfordert Mut und Durchhaltewillen. Und so forderten die Firmand*innen auch die anwesenden Eltern, Paten und Mitchristen auf, ihnen Vorbilder zu sein.
Der Firmspender Christian Meyer, Abt des Klosters Engelberg, erläuterte in seiner Predigt die Worte aus dem Evangelium «Ihr seid das Salz der Erde… Ihr seid das Licht der Welt.» Dies ist ein Zuspruch und ein Auftrag zugleich. Und so spendete er anschliessend mit Handauflegen, Salbung mit Chrisam und dem Kreuzzeichen den Jugendlichen die Firmung als Zeichen der Stärkung durch den Heiligen Geist. Dabei liess er es sich nicht nehmen, an jeden Firmling und Paten einige persönliche Worte zu richten. Die erfrischende Musik vom «Challerer Chörli» unter der Leitung von Esther Reinert und die feierliche Trompete, gespielt von Nicola Bütler, rundeten die schöne Feier ab.
Bei strahlendem Wetter spielte die Musikgesellschaft Dottikon nach dem Gottesdienst ein Ständchen. Herzlichen Dank dafür!
Auch allen anderen, die bei den Vorbereitungen geholfen und zum guten Gelingen dieses Firmgottesdienstes beigetragen haben, sei herzlich gedankt!

Firmanden aus Dottikon: Marco Bochicchio / Valentina Chiara Calandrino / Justin Casteletti / Chiara Cerundolo / Vincenzo di Sario / Marco Eguez Tardio / Tobias Gisi / Silvan Koch / Nils Kramer
Firmanden aus Hägglingen: Marco Borner / Fabian Howald / Marija Jakaj / Lars Loretan / Pascale Lörtscher / Sylia Schibli / Jannik Schmid / Elia-Luis Ventura / Fabio Zuber


Erstkommunion 

Auszug aus dem Logbuch der Pfarrei Dottikon

«Sonntag, 27. September 2020, 10 Uhr, Erstkommuniongottesdienst in der Kirche. Anwesend: Neun Erstkommunionkinder, ein Pfarrer, eine Katechetin, zwei Kirchenmusiker*innen, ein Fotograf, eine Sakristanin und fünf Ministrant*innen. Dazu viele Gäste, die alle eine Maske trugen.»
Zum Thema «mit Jesus in einem Boot» haben die Erstkommunikant*innen den Gottesdienst mitgestaltet. Neben dem Kyrie und den Fürbitten erzählten sie auch das Evangelium von Jesus, der den Seesturm stillte (Mk 4,35-41). Zum Glück war das Wetter an diesem Tag auf unserer Seite, sodass der Gewitterregen nur in der Kirche Dottikon niederging und niemand dabei nass wurde. Auch die Lieder wurden von den Erstkommunionkindern auf erfrischende Art vorgetragen. Pfarrer Hans Peter Schmidt ist bei seiner Predigt näher auf das Wort «Communio» (Gemeinschaft), eingegangen. Und er hat die richtigen Worte gefunden, was es alles braucht, damit wir gemeinschaftlich miteinander unterwegs sein können.
Danke allen Beteiligten vor und hinter den Kulissen für den sehr festlichen und bereichernden Erstkommunion-Gottesdienst.
Maria Keller, Katechetin